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Der perfekte Moment

Wörter und Deutungen

Eine Null sein. Selbstbewusstsein. Egoist. Vorurteile. Nachdenken.

Wir verwenden Wörter ohne uns darüber bewusst zu werden was wir eigendlich damit sagen wollen. Die wahre Bedeutung verschwindet des öfteren.

Eine Null sein ist nicht unbedingt negativ gemeint. Eine Null hat keine Ecken und Kanten und kein Ende. Es ist ein Kreislauf in sich. Weiterlaufend auch ohne Zutun. Selbst-bewusst-sein. Sich selbst erkennen, wiederfinden, erleben. Das ICH in uns finden. Ego-ist. Das Ego ist, ich bin. Ich existiere. So wie ich bin. Mein Ego ist. Meine Person ist. Vor-Urteile. Ich bilde mein Urteil vor meiner Erfahrung. Nicht danach. Ich denke, ich wüsste was mich erwartet und sich selbst überraschen lassen, nicht festfahren, das sollten wir uns bewahren. Nach-denken. Wir denken nach einem Moment über und an diesen. Eine Erinnerung. Ein Augenblick der uns denkwürdig erscheint.

Unser Leben bestimmen selten wir, sondern der Wunsch nach dem Leben der uns als wünschenswert vorgelebt wird. Wir lernen aus den Erfahrungen, Erfolgen und Fehlern der anderen, an denen wir uns orientieren wollen. Dabei wiegen wir ab, vergleichen, verurteilen. Deutungen im eigenen Leben, dem der anderen, unserem Verhalten und der ganzen Existenz allen Lebens. Wir suchen nach dem Funken Wahrheit, dem Kern von allem. So sehr, dass wir vergessen auf uns zu achten.

Selbst-Achtung.

Auf sich selbst zu achten, aufzupassen, sich selbst zu korrigieren und zu entwickeln. Statt unsere Umwelt und Mitmenschen zu entwickeln sollten wir bei uns anfangen. Erfahrung lehrt uns die meisten Deutungen anderer, doch immer wieder müssen wir feststellen, dass wir uns irren. In anderen und uns. In Momenten, Funktionen die uns bekannt, vertraut sind. Lebe den Moment, jeder Augenblick ist wundervoll, lebe im Jetzt. Momente ziehen schnell vorbei, wir haben keine Zeit, können es uns nicht leisten groß zu überlegen wie wir nun handeln sollten um eventuell auftretende Problematiken zu vermeiden.

Ein Augenblick, ein Gedanke, ein Wimpernschlag, dann kommt der nächste und dieser wird abgelöst, ehe wir darüber nachdenken könnten einen Moment inne zu halten. Dann ist es zu spät. Wir hetzen durch die Zukunft, durch den All-tag. Den Tag der immer ist. So sehr bedacht auf schneller, größer, besser, dass wir nicht merken wie unsere Träume sich verändern. Sie werden größer, schneller und besser und damit.. unerreichbar. Wir rennen uns selbst nach. Dem was wir sein könnten und verpassen den perfekten Moment.

 

6.4.11 21:11

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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Broken-Angels / Website (6.4.11 22:17)
Echt toll geschrieben, beeindruckend.

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