Letztes Feedback

Meta





 

Das war's. Ich geb auf.

Ich geb die Mauer auf die ich um mich ziehe um nicht weinen zu müssen.

Ich geb den Anstand auf.

Die Erwartungen, eigene wie fremde.

Ich gebe dich auf, ich gebe mich auf, ich gebe uns auf.

Ich gebe Träume auf.

Ich falle Nase voran auf den Boden der Tatsachen um im nächsten Moment mit dem Windstoß wieder zu fliegen, der Realität so fern wie es geht.

Ich fühle mich wie das Meer. Unbeständig, wild, chaotisch, wechselhaft.

Ich weine, schreie, lache und tobe im Sekundentakt.

Wieder einmal wird mir bewusst wie vielen Faktoren unser Leben ausgesetzt wird. Wir selbst und andere beeinflussen uns in der Entwicklung und als Gesellschaft in einem Maße dem wir nicht entfliehen können.

Wie das Normale, Gewöhnliche sind auch Aussenseiter, der Versuch anders zu sein, etwas Besonderes ein Teil des großen Ganzen und nie etwas ungewöhnliches. Es gibt nichts, das es nicht schon einmal gab, wie verrückt uns unsere eigenen Gedanken ab und an auch vorkommen wollen.

Ent-Täuschung gehört genau so dazu wie die Vor-Täuschung. Wir täuschen oft genug vor etwas, jemand zu sein der besonders ist und bemerken nicht mehr, wie besonders wie ohne Maske und Schminke sein können. Täglich gehört die Enttäuschung zu erlebten Gefühlen und manchmal ist sie so intensiv und plötzlich, dass es uns überrollt.

Emotionen sind je nach Wesen ausgeprägter oder eben nicht. Einige denken es gehört sich nicht sie offen zu zeigen, einigen sind einzelne peinlich, andere leben sich in der Hinsicht vollkommen aus. Eine gesunde mischung ist in einer derart kaputten Gesellschaft kaum möglich.

Denn wer entscheidet über Normalität? Die Alten die der Jugend die Schuld geben? Alle Jungen eltern sind überfordert, die Kinder nicht mehr erzogen. Die Jugend, die versucht aus dem Käfig auszubrechen den die Alten für sie gebaut haben? Politik? Sitte? Sozialempfinden?

Am Wasser gebaut sein. Das trifft es bei mir am ehesten. Schon immer. Mitfühlend ist die nette Variante, die meine Mutter immer verwendete.

Suchtgefährdet. Ob PC, Zigaretten, Piercings, Sucht nach Rebellion und Anders sein.

Befriedigung auf verschiedenste Arten und Weisen.

Fehler finden, erkennen und versuchen zu beheben. Das Rauchen aufgeben hat mich dem Wasser noch näher gebracht. Saß ich vorher davor hocke ich jetzt mitten drin.

Ist es nun gut sich zu verändern und zu versuchen es anderen Recht zu machen, wenn das heißt einen Teil von sich aufzugeben? auch, wenn es nun einmal ein "Fehler" ist ist es eben doch ein Teil mit dem wir uns lange genug wohl gefühlt hatten.

Dann kommt jemand anderes und sagt uns wie wir besser wären und wie dressierte Hunde springen wir. Oder auch nicht.

Alles beeinflusst uns in Richtungen die wir selbst meinen bestimmen zu können und doch bestimmt alles uns.

Verglichen mit einem See in den wir einen Stein werfen. Er sinkt platschend aus unserer Sichtweise im Wasser und wir sehen ihn nicht, aber er zieht weite Kreise. Wirft nun jeder einen Stein an eine andere Stelle überschneiden sich die Kreise zwangsläufig.

Wirf nicht mit Steinen, wenn du im Glashaus sitzt? Wie sonst kommt man da raus?

Hätte ich einen Stein würde ich werfen, nur um zu sehen was passiert.

Nur um irgendwas anderes ausser mich kaputt zu machen.

29.4.11 21:48

Werbung


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen