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Verständigungsprobele die 2.

Ich lebe in einem Land in dem viele Menschen meine Sprache spechen und trotzdem verstehen mich so wenige.

Wenige Menschen verstehen die Beudetung der Wörter immer so wie wir es wirklich meinen.

Beweren wir uns darüber bei anderen Sprachen, weil wir denken unsere eigene wäre so viel einfacher? Natürlich. Wer Englisch lernen soll stöhnt während der Schulzeit über so viele Missverständnisse. Der Zusammenhang, den wir nicht erkennen können fehlt.

Im eigenen deutschen Alltag dann der Schock. Missverständnisse ohne Ende.

Sende ich meine Botschaften falsch? Sage ich die falschen Wörter?

Wut staut sich an, über Menschen die mich nicht verstehen.

Gesprochen wie geschrieben ist es eine Herausforderung den anderen wirklich zu verstehen. Das gehirn sucht Zusammenhänge zu gespeichertem, bildet schnellstmögliche Verbindungen zu dem aktuellen Thema im Gespräch und präsentiert uns eine Möglichkeit.

Dazu müssen wir noch die Körpersprache des anderen wahrnehmen und wenn wir Glück haben kennen wir den anderen, rufen dazu passende vergangene Situationen auf und denken zu wissen was gemeint wird.

Wer ist so unhöflich immer darauf hinzuweisen, dass der andere falsch denkt? Wir lassen es auf sich beruhen, machen uns weniger Areit als dem anderen die Falschheit zu erklären. Wir wollen niemanden kränken. Zumindest, wenn es nicht ausschlaggebender Natur für etwas wichtiges ist.

Doch gerade Menschen die sich darauf spezialisiert haben andere zu verstehen sollten damit weniger Probleme haben.

Mit diesen Voraussetzungen gehen wir in ein Gespräch und erklären uns, unser Verhalten, unsere festgefahrenen Muster. Wir ziehen uns aus und werfem dem anderen unsere Probleme vor die Füße und was tut der Fachmann für Gespräche?

Er missversteht uns.

Wie soll man jemandem erklären, dass man sich selbst nie als wirkliches Mädchen empfunden hat? Niemand war, der sich viel aus dem perfekten Aussehen gemacht hat? Nägel nicht lakieren konnte und Schminke erst viel später entdeckt hat?

Gar nicht, ohne dass einem die Unterdrückung der eigenen Weiblichkeit vorgeworfen wird.

Schock. Es folgt Verleumdung und Nchdenklichkeit.

Bin ich so wie der andere mich sieht?

Nein! Er versteht mich nur nicht, so wie ich bin. Er kennt mich nicht.

Wie sehen mich dann andere Menschen die mich nicht kennen und sich die Mühe machen mich kennen zu lernen?

Die Nachdenklichkeit wird zur leichten Paranoia.

Vorsichtiger im Umgang mit anderen zu werden, die Worte gewählter sprechen, das wäre sicher das Beste.

Lächeln und nicken?

Anpassungensfähigkeit war vermutlich auch nie etwas besonders liebgewonnenes.

Äusserlich lächel ich und innerlich gibts den Mittelfinger.

Ich randaliere eben nur gedanklich. So bin ich.

20.8.11 15:00

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